Es ist schon ein Jahr her, seit ich das letzte Mal über das Projekt “Stihcom” geschrieben habe. In diesem 12 Monaten hatte ich einfach nur Zeit dazu, Basisarbeiten zu erledigen. Wo stehen wir?
Mittlerweile habe ich ca. 140 Exponate zusammen. Sehr viele davon gehen fast perfekt. Wenige davon habe ich als Spenden erhalten, hier ein ganz dicker Dank an die Spender. Mehr als 95% musste ich jedoch selbst erwerben.
Was ist die Idee dahinter?
Eines Abends kam mein Sohn zu mir als ich gerade einen Emulator für ZETA portierte und fragte nach diesen tollen Spielen.Ich erklärte Ihm, wo denn das alles überhaupt herkommt und wie die Computerei den eigentlichen Einzug in das “Zuhause” fand. Er war recht angetan davon und ich beschloß, einen alten Computer bei ebay zu ersteigern. Dann kamen Schulkameraden von Ihm und bekundeten auch Interesse und ich selbst bin ja mit dieser Aera groß geworden. Mein erster eigener Computer war ein Apple IIc, den ich von der Schule bekommen hatte. Dann ein Commodore VC20 und dann kamm schon der Laser 210. Danach ging es relativ schnell zur Atari Schiene und ich verliebte mich in einen Atari 400 und so ging das Ganze weiter, bis zum Atari 1040STE….
Die jungen Menschen unter uns, haben kaum mehr einen Bezug zu solchen Geräten und werden mit MHz und GHz zugeworfen. Kilobyte ist ne “Lachnummer” und UNVORSTELLBAR. Ein Spieldamals war schon richtig toll und man konzentrierte sich auf den Spielwitz, musste man doch mit max 48KB (beim C64 und Atari 800/XL)) auskommen. Ein Spiel wie World of Warcraft hat heute an die 6GB. Klar ist da eine Irre Grafik und unvorstellbar guter Sound. Aber auch die Spiele von Damals konnten mit nicht minderem Charm aufwarten.
So entstand die Idee, diese Computer irgendwann einmal auszustellen. Jedes Exponat soll ein Platz erhalten an dem jemand SITZEN und ARBEITEN kann. Man soll die Möglichkeit haben, diesen Computer zu verstehen, ihn einschalten und bedienen zu können. Es bringt nicht wirklich viel, wenn man nur dsa Gehäuse anschauen und die Tafel daneben lesen darf.
Für Schüler und Studenten soll es möglichst keinen Eintritt kosten. Eine art Reparaturwerkstatt soll auch die Möglichkeit geben, daran “rumzubasteln”
Was wir suchen?
Wir suchen weiterhin Exponate für die Sammlung. Auch wenn der ein oder andere Computer schon vorhanden sein sollte, ein Gerät zwei oder gar dreimal zu haben ist sehr gut. So kann man auch Einzelteile ausstellen.
Wir suchen Hilfe für die Website die es ja auch endlich mal geben soll. Wir suchen Hilfe für das Museum an sich. Ich baue zwar wie wild an dem Haus herum aber das geht halt alles schleppend voran.
Zur Zeit habe ich eine Wikiseite aufgesetzt die man hier besuchen kann. Es gibt aber auch eine “richtige” Homepage dafür, die man hier aufsuchen kann. Aber all das ist noch weit von der Ideallösung entfernt.
Sollten Sie also den ein oder anderen Computer haben, den Sie nicht mehr benötigen und sollten Sie diesen “Entsorgen” wollen, so würde ich mich sehr über Ihre Unterstützung freuen.
Spenden jeder Art suchen wir auch, einen Überblick darüber gibt es hier
Was es so an Hardware schon gibt finden Sie hier


