
Ich schlendere so durch die Strassen dieser fast schon surealen Stadt, so viele Menschen, so viel Armut, soviel Schmutz, soviel Prostitution – nicht schön. Soviel Reichtum wenn ich mir diese Menschen und deren Natur anschaue, überall lächeln sie, überall sind sie – eben trotz der Armut – irgendwie glücklich und zufrieden mit dem, was sie haben.
Ein Land welches eigentlich zur Kategorie „Paradies“ zählen dürfte, überall Palmen, wunderschöne Gärten und Früchte und dann ist da noch der Parasit, der sich aufgemacht hat, alles zu verbessern: der gute weisse Mann, der alles bringt, was den Menschen fehlt: Dinge wie Bildung, Nahrung, Kleidung, Religion, Zivilisation.
Da muss sich der schwarze Ureinwohner doch eigentlich dankbar zeigen, soviel wird für ihn getan, oder? Stimmt, wenn da nicht vorher was gewesen wäre – und leider oft noch immer ist -. Wie war das noch mal mit der Sklaverei, den Diamanten, den billigen Arbeitskräften, dem Kaffee? Ach ja, das hat der gute weisse Mann ja erst einmal für sich beansprucht die letzten 500 Jahre. Also im Grunde alles was diese Menschen hätten für sich selbst beanspruchen können, um eine Nation mit guter Bildung und unglaublichem Reichtum zu werden. Dieser Reichtum jedoch ist nicht bei dem Ureinwohner angekommen, er wurde schön unter den Unterdrückern und Ausbeutern aufgeteilt.
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